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Darum brauchst du emotional intelligente Teams (und so baust du sie auf) (DEEP! #022)

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Willkommen im dritten Teil meiner inoffiziellen Reihe zum Thema emotionale Intelligenz. In der letzten Folge habe ich davon gesprochen, wie du als Führungskraft die Fähigkeit erlangst, zu erkennen, wie sich dein Team fühlt und wie du darauf reagierst, damit du glückliche und produktivere Teams aufbaust. Was du wissen musst, um generell ein emotional intelligenterer Mensch zu werden, kannst du in der vorletzten Folge von diesem Podcast nachholen.

Heute geht es darum, was du für Möglichkeiten erhältst, wenn du selbst bereits emotional intelligent bist und nun dein Team in neue Sphären der Produktivität bringen möchtest. Stell dir mal vor, nicht nur du bist emotional intelligent, mit all den Vorteilen, die es mit sich bringt, sondern dein ganzes Team? Deine Abteilung? Dein Unternehmen?

Warum sollten Teams emotional intelligenter werden?

Die meisten Menschen in der Wirtschaft sind sich darüber einig, dass Effektivität eine wichtige Metrik in der Business-Welt ist. Ich gehe also davon aus, dass du dich über ein noch effektiveres Team oder ein noch effektiveres Unternehmen freuen würdest.

Forscher fanden heraus, dass drei Bedingungen erfüllt werden müssen, damit eine Gruppe effektiv arbeitet.

  1. Vertrauen zwischen den Mitgliedern,
  2. ein Gefühl der Gruppenidentität und
  3. ein Gefühl der Gruppeneffektivität

Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass eine Gruppe zwar trotzdem zusammenarbeiten kann, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind. Aber das Team wird nicht so effektiv sein, wie es sein könnte, weil die Mitglieder sich eher zurückhalten, als sich voll zu engagieren.

Weiterhin nennen die Wissenschaftler, dass ein Team emotional intelligente Normen benötigt. Das sind Gewohnheit, die dabei helfen, Vertrauen und Gruppenidentität und Gruppeneffizienz aufzubauen. Dann beteiligen sich die Teammitglieder voll und ganz an den Aufgaben.

Nehmen wir an, du hast die Schritte aus meiner letzten Folge absolviert und bist nun eine emotional intelligente Führungskraft.

Damit bist du dir deiner Emotionen bewusst und in der Lage, sie zu regulieren. Du bist außerdem in der Lage, Emotionen von anderen wahrzunehmen und zu beeinflussen. Ersteres ist die persönliche Kompetenz und letzteres die soziale Kompetenz, von der Daniel Goleman in seinem Buch ‘Emotional Intelligence’ spricht. Als Führungskraft hast du damit eine hervorragende Grundlage geschaffen, um eine effektive Gruppe zu leiten. Die Wissenschaftler der Studie weisen aber darauf hin, dass es als Gruppe noch weitere Ebenen der Wahrnehmung und Regulierung gibt. Sie muss auf die Emotionen ihrer Mitglieder, die Emotionen oder Stimmungen ihrer eigenen Gruppe und die Emotionen anderer Gruppen und Einzelpersonen außerhalb ihrer Grenzen achten. Dafür muss die ganze Gruppe eine emotionale Intelligenz entwickeln.

Um herauszufinden, wie du ein emotional intelligentes Team aufbaust, höre dir den ganzen Podcast dazu an!

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